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Sengal - Neun schwule Männer zu langjährigen Haftstrafen verurteilt

Aktuell Neun schwule Männer müssen im Senegal wegen "unanständiger Verhalten und unnatürlicher Taten" für jeweils acht Jahre ins Gefängnis.

Neun schwule Männer müssen im Senegal wegen "unanständiger Verhalten und unnatürlicher Taten" für jeweils acht Jahre ins Gefängnis. Eigentlich stehen auf Homosexualität in dem westafrikanischen Land maximal fünf Jahre Haft. Ein Gericht in der senegalesischen Hauptstadt Dakar verlängerte das Urteil aber noch um drei Jahre, weil die acht Schwulen zudem Mitglieder einer "kriminellen Organisation" seien. Denn sie gehören einer Gruppe an, die sich für HIV-Prävention einsetzt.

Bereits in der Vergangenheit kam es wiederholt zu Massenverhaftungen von Homosexuellen im Land. Erst im August wurde einer Belgier und sein senegalesischer Lebenspartner zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil die beiden in Belgien geheiratet hatten. Der westafrikanische Staat hat 12,4 Millionen Einwohner, von denen 95 Prozent Muslime sind. Der Senegal ist einer der wenigen frankophonen Länder, die gegen Schwule vorgehen.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) fordert deshalb zu Protestschreiben an die sengalesische Botschaft in Berlin auf:

Ein Musterschreiben findet Ihr auf der Homepage der Hirschfeld-Eddy-Stiftung: http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?id=95

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