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Wie Männerkult und Homophobie im Fußball den Missbrauch begünstigen

AktuellIn der Fanszene von Rapid Wien wurde ein Fall von sexualisierter Gewalt bekannt. Spätestens jetzt muss eine intensive Auseinandersetzung mit Homophobie, Männlichkeitskult und Hierarchien in den Fanszenen beginnen.

"In einem Milieu aber, wo Homophobie in einem solchen Ausmaß alltäglich ist, ist es für Betroffene besonders schwierig, Missbrauch zu thematisieren. Wer den Übergriff thematisiert, könnte möglicherweise selbst als schwul gelten. Wer darüber erzählt, von Übergriffen betroffen zu sein, könnte damit Schwäche zeigen."

"„Opfer“ und „schwach“ sein – es widerspricht dem Selbstbild vieler Männer in den Fußball-Szenen mit ihrem intensiv ausgelebten Männlichkeitskult. „Gorilla-Gehabe“ nennt es Gunzy. Das aber schützt und stützt die Täter."

Von Michael Bonvalot auf fm4.orf.at: https://fm4.orf.at/stories/2990774/

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