Red:out! KPÖ
Druckfähige Version anzeigen

Europäisches Parlament fordert europaweiten Kampf gegen Homophobie

AktuellNach einer hitzigen Debatte im Europaparlament wurde heute der Lunacek-Bericht für einen EU-Fahrplan zur Bekämpfung von Homophobie und Diskriminierung angenommen.
Nachdem der Bericht im Dezember noch ohne Probleme im zuständigen Ausschuss verabschiedet wurde, entbrannte danach ein wahrer "shitstorm" von Seiten rechtsextremer, wertkonservativer, ultrareligiöser und homophober Gruppierungen, die den Initiativbericht mit allen Mitteln verhindern wollten.

Weitere Infos:
http://www.dielinke-europa.eu/article...hobie.html
http://www.queer.de/detail.php?article_id=20964

Druckfähige Version anzeigen

Nachruf auf Helga Pankratz

AktuellAm 27. Jänner 2014, wenige Tage vor ihrem 55. Geburtstag, ist Helga Pankratz für immer von uns gegangen. Mit ihr verliert nicht nur die HOSI-Wien eine ihrer Mitbegründerinnen und langjährigen Aktivistinnen, sondern wir alle eine kämpferische Mitstreiterin für feministische Anliegen und die Rechte lesbischer Frauen.

Sie war die Mitbegründerin der HOSI-Lesbengruppe, Mitorganisatorin des 1. Lesbentreffens in Wien und hat sich Zeit ihres Lebens für die Sichtbarkeit und Gleichberechtigung gleichgeschlechtlich Liebender eingesetzt.
Über zwanzig Jahre lang schrieb sie in den von ihr mitbegründeten "Lamda-Nachrichten" ihre Kolumne "Aus lesbischer Sicht", die 2002 gesammelt als Buch veröffentlicht wurden.
Mit der HOSI-peerconnexion schuf sie ein Schulbesuchsprojekt, das Homosexualität an Schulen zum Thema macht.
Sie schrieb Gedichte (Ein Moment Leben, 1989), Romane (long distance, 1995) und Erzählungen (Amore? 1999), war Generalsekretärin des Vereins Österreichische Dialektautoren und -archive (Ö.D.A.) sowie Vorstandsmitglied in der ARGE Region Kultur und der Initiative Minderheiten.
Vielen BesucherInnen des Volksstimmefestes wird sie als Lesende beim „Linken Wort“ in Erinnerung bleiben.
Wir werden ihre unprätentiöse und freundliche Art, ihre Tatkraft und ihren Mut, ihren Witz und ihre Intelligenz sehr vermissen.

Druckfähige Version anzeigen

Ex-Nationalspieler bekennt sich zu seiner Homosexualität

AktuellThomas Hitzlsperger, ehemaliger deutscher Fußballprofi, spricht in der "ZEIT" erstmals über seine Homosexualität. Respekt und super Sache, auch wenn es schade ist, dass ein Outing im Männerfußball immer noch erst nach einem Karriere-Ende möglich scheint. Doch es ist zu hoffen, dass eine umfassendere gesellschaftliche Debatte über Homophobie im Fußball damit losgetreten ist!
http://www.zeit.de/sport/2014-01/thom...t-fussball
(Bild: http://fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de/)

Druckfähige Version anzeigen

Grausame Moral: Homosexualität unter Strafe

AktuellFast hätte sogar die Todesstrafe gedroht: Uganda hat angekündigt, seine homophoben Gesetze zu verschärfen und homosexuelle Handlungen mit bis zu lebenslanger Haft zu ahnden. Kein Einzelfall: In mehr als 70 Ländern steht Homosexualität nach wie vor unter Strafe - sogar in der größten Demokratie der Welt.

Der gesamte Text: http://www.sueddeutsche.de/politik/ho...-1.1851359

Druckfähige Version anzeigen

Osteuropa und die Schwulen

AktuellDie deutsche Wochenzeitung "der Freitag" über die besorgniserregende Zunahme von Homophobie in Osteuropa. Zuletzt hat sich am 01.12.2013 in Kroatien eine Zweidrittel-Mehrheit gegen gleichgeschlechtliche Ehen ausgesprochen.

http://www.freitag.de/autoren/der-fre...e-schwulen

Druckfähige Version anzeigen

HOSI Linz kritisiert Regierungsübereinkommen: Kuschelkurs von SPÖ und ÖVP auf dem Rücken der Lesben und Schwulen

AktuellHOSI Linz enttäuscht, aber leider nicht überrascht

Die längst fälligen Rechte von Lesben und Schwulen finden im Regierungsübereinkommen nicht auch nur einziges Mal Erwähnung. Ein gesellschaftspolitisches Reformprogramm schaut jedenfalls anders aus.

Die HOSI Linz und die Community der Lesben- und Schwulen ist vom Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP schwer enttäuscht. „Der ‚liebe Michael‘ hat wohl dem ‚lieben Werner‘ bedeutet, dass eine Gleichstellung von homo- mit heterosexuellen Paaren nicht drin ist und dass sich die SPÖ ‚mehr bewegen‘ muss. Und das hat der ‚liebe Werner‘ wohl auch gleich getan und hat sich von seinen Wahlkampfforderungen und dem Parteiprogrammen sofort verabschiedet, denn: Das so ‚erfolgreiche Land Österreich‘ brauche ja ‚nicht neu erfunden werden‘. Das ist ein politischer Gestaltungswille, wie ihn sich die HOSI Linz und die von ihr Vertretenen nicht vorstellen“, ärgert sich der Vereinssprecher der HOSI Linz, Rainer Bartel.

Weiter auf der HOSI Linz Seite: http://www.hosilinz.at/presse/151/hos...wulen.html

Druckfähige Version anzeigen

Moj dečko je gej*

AktuellIn Kroatien hat sich bei einem Referendum eine Mehrheit dafür ausgesprochen, das christliche Ehemodell in der Verfassung zu verankern. Knapp zwei Drittel der Wähler sprachen sich dafür, nur ein gutes Drittel dagegen aus, teilte die staatliche Wahlkommission mit. Die Wahlbeteiligung habe mit fast 38 Prozent einen neuen Minusrekord erreicht. Zur Abstimmung stand die Frage: "Stimmen Sie zu, dass die Ehe eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau ist?"
Noch einen Tag vor der Abstimmung hatten mehr als tausend Aktivisten für die Rechte von gleichgeschlechtlichen Paaren demonstriert. Nach einem mehrstündigen Protestmarsch durch die Hauptstadt Zagreb entrollten sie vor dem Parlamentsgebäude eine riesige Regenbogenfahne.

*Die aus Zagreb stammende Synthpop-Band VIS Lollobrigida mit dem Hit Moj dečko je gej ("Mein Freund ist schwul"): http://www.youtube.com/watch?v=BJYnPXfioQ8

Druckfähige Version anzeigen

Gleichgeschlechtliche Verpartnerungen: KPÖ begrüßt VfGH-Entscheidung

AktuellBei der KPÖ Steiermark begrüßt man die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, dass homosexuelle Paare sich überall dort, wo sie es wollen, das Ja-Wort geben dürfen.

„Spätestens jetzt ist es offensichtlich, dass sich Bürgermeister Nagls Weigerung, Verpartnerungen im Trauungssaal im Rathaus zuzulassen, gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt“, sagt KPÖ-Steiermark Familiensprecherin Christine Braunersreuther.

Die Debatte um die die Nutzung des Trauungssaales im Grazer Rathaus für die Verpartnerung gleichgeschlechtlicher Paare gibt es seit 2009. Bereits in der ersten Sitzung dieser Gemeinderatsperiode hatte Braunersreuther den Antrag gestellt, den Saal für gleichgeschlechtliche Verpartnerungen zur Verfügung zu stellen, der jedoch zurückgewiesen wurde. Zuletzt hat sich ein breites Bündnis formiert, um gegen die bestehende Diskriminierung anzukämpfen.

Facebook KPÖ

What's New

ARTIKEL

Keine neuen Artikel

LINKS letzte 2 Wochen

Es gibt keine Links anzuzeigen.